Verhandlungen scheiterten bisher an Sprachproblemen
Entführer in Medina lassen Frauen und Kinder frei

Die Entführer einer russischen Passagiermaschine haben Donnerstagabend in der saudischen Stadt Medina begonnen, die Frauen und Kinder unter den mehr als 170 Menschen an Bord freizulassen

dpa Dubai. Das teilten Flughafenkreise in Medina mit. Über die genaue Zahl der Freigelassenen verlautete zunächst nichts.

Nach Angaben einer diplomatischen Quelle in der saudiarabischen Hauptstadt Riad sollen die Entführer gedroht haben, einen Passagier zu töten. Es hieß, es seien mindestens drei tschetschenische Entführer an Bord und nicht zwei, wie es zunächst geheißen hatte.

Die Luftpiraten hatten die Tupolew-154 am Mittag kurz nach dem Start in Istanbul zum Flug nach Moskau in ihre Gewalt gebracht. Am frühen Abend landeten sie in Medina, der zweitheiligsten Stadt des Islam, die für Nicht-Muslime verboten ist. Verhandlungen mit den Entführern scheiterten zunächst an Sprachschwierigkeiten, da die Entführer weder Arabisch noch Englisch sprechen.

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