Verhandlungen stocken
Kirch sieht Gespräche mit EM.TV weiterhin kritisch

Ein Sprecher der Kirch-Gruppe bestätigte die Äußerungen vom Vortag, dass sich die Verhandlungen in einer kritischen Phase befinden. Nach Angaben von EM.TV hat sich Kirch dennoch schriftlich zum Fortsetzen der Gespräche bekannt.

Reuters MÜNCHEN. Die Kirch-Gruppe hat sich nach Angaben von EM.TV noch am Montagnachmittag schriftlich zur Fortsetzung der Verhandlungen über einen Einstieg bei dem Merchandising- und Programmhändler bekannt. "Wir haben gestern nachmittag ein Fax von Kirch erhalten, dass sie weiter verhandeln wollen", sagte EM.TV-Sprecher Michael Birnbaum am Dienstagmorgen der Nachrichtenagentur Reuters.

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EM.TV sei deshalb über Informationen aus Verhandlungskreisen verwundert, wonach Kirch einen Abbruch der Gespräche erwäge. Ein Kirch-Sprecher bekräftigte indes am Dienstagmorgen Äußerungen vom Montagabend: "Die Gespräche befinden sich in einer kritischen Phase".

Anfang Dezember war vereinbart worden, dass sich Kirch mit bis zu 16,74 % an EM.TV beteiligen solle. Im Gegenzug soll EM.TV die volle Kontrolle über das bisherige Gemeinschaftsunternehmen Junior TV erhalten. Bedingung für den Vertragsabschluss ist aber eine eingehende Unternehmensprüfung bei EM.TV, die Ende Januar oder im Februar abgeschlossen werden soll. "Wir wollen das Ganze über die Bühne kriegen", betonte EM.TV-Sprecher Birnbaum.

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