Verhandlungen über Film- und Fernsehaktivitäten in der Endphase
Eichborn hält nach schlechtem Börsenstart an Ausbaustrategie fest

dpa FRANKFURT/MAIN. Der Frankfurter Eichborn Verlag will trotz des schlechten Börsenstarts an seiner Strategie festhalten, den Buchverlag zu einem multimedialen Unternehmen auszubauen. "Über die Kursentwicklung können wir nicht glücklich sein", sagte Eichborn- Vorstand Matthias Kierzek am Mittwoch in Frankfurt. Allerdings wolle man sich nicht beirren lassen und die Strategie und Expansionsabsichten fortsetzen.

Als erster mittelständischer Buchverlag in Deutschland war Eichborn im Mai an die Börse gegangen. Die mit zwölf Euro gestartete Aktie sackte bis auf 5,8 Euro (Juli) ab. Derzeit liegt der Kurs bei rund 6,7 Euro. Der Umsatz des Unternehmens sank im ersten Halbjahr 2000 um 1,5 % auf rund 8,1 Mill. Euro (15,8 Mill. DM). Bis zum Jahresende werden gut 20 Mill. Euro angepeilt.

Auf dem Weg zum Medienunternehmen habe man mit dem Erwerb des Büros für Berufsstrategie in Berlin einen ersten Schritt gemacht. Filialen dieses Beratungszentrums für Führungskräfte, Jobwechsler, Schulabgänger und Hochschulabsolventen sollen in anderen Städten geschaffen werden. Ende 2002 soll dieser Bereich 3,8 Mill. DM zum Umsatz beitragen.

Verhandlungen über Film- und Fernsehaktivitäten seien in der Endphase, erklärte das Unternehmen. Mit einer Medienagentur soll eine Tochterfirma gegründet werden, um Buchstoffe in einer neuen Form anzubieten. Details will der Verlag zur Buchmesse im Oktober in Frankfurt/Main bekannt geben.

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