Verhandlungen ziehen sich seit Monaten hin
Scandlines bleibt deutsch-dänisch

Die Ostsee-Fährgesellschaft Scandlines soll auch künftig ein deutsch-dänisches Unternehmen bleiben. Dies teilte das Bundesverkehrsministerium nach einem Treffen der beiden Ressortchefs Manfred Stolpe (SPD) und Flemming Hansen am Dienstag in Berlin mit.

HB/dpa BERLIN. Im Streit um die künftige Eigentümerstruktur liege eine Lösung "sehr nahe", sagte Ministeriumssprecher Felix Stenschke. Allerdings müssten noch einige Personalfragen geklärt werden. Einzelheiten nannte Stenschke nicht.

Die Verhandlungen über die Eigentümerstruktur der Fährgesellschaft ziehen sich bereits seit Monaten hin. Scandlines gehört zu gleichen Teilen der bundeseigenen Deutschen Bahn AG sowie dem dänischen Verkehrsministerium. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Rostock betreibt nach eigenen Angaben mit 20 Schiffen elf Verbindungen. Bei einem Umsatz von 460 Mill. Euro machte Scandlines im vergangenen Jahr knapp 50 Mill. Euro Gewinn.

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