Verhandlungsergebnisse noch in dieser Woche
Niederländer Favorit für Holzmann-Kerngeschäft

Das Inlandsgeschäft der insolventen Philipp mit seinen gut 3000 Mitarbeitern steht offenbar kurz vor dem Verkauf.

Reuters FRANKFURT. Als Favorit für eine Übernahme der fünf Hauptniederlassungen in Deutschland gelte derzeit die niederländische Gruppe Heijmans, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Montag aus verhandlungsnahen Kreisen.

Die "Financial Times Deutschland" hatte zuvor berichtet, der vorläufige Holzmann-Insolvenzverwalter Ottmar Hermann werde voraussichtlich noch Mitte dieser Woche ein Ergebnis der noch laufenden Verhandlungen über den Verkauf des Inlandsgeschäftes bekannt geben. Ein Sprecher Hermanns wollten den Bericht weder bestätigen noch dementieren.

In den verhandlungsnahen Kreisen wurde bestätigt, dass Insolvenzverwalter Hermann mit mehreren Interessenten für die deutschen Holzmann-Aktivitäten spreche. Laut "FTD" soll es sich dabei um zwei weitere holländische Firmen, einen französischen Konzern sowie um mehrere deutsche Unternehmen handeln.

Die beiden weiteren niederländischen Firmen Volker Wessels Stevin und Koninklike BAM dementierten jedoch am Morgen in einer Mitteilung ein Interesse beziehungsweise angebliche Gespräche mit dem Holzmann-Insolvenzverwalter.

Die Verhandlungen mit Heijmans seien indes am weitesten gediehen, hatte es auch in der Zeitung geheißen. "Die Holländer sind mit einer großen Mannschaft angetreten." Der Interessent prüfe bereits im Detail die Unternehmensteile.

Das in den fünf Niederlassungen zusammengefasste deutsche Holzmann-Geschäft im Hoch- und Ingenieurbau gilt als defizitär und nicht unbedingt als der attraktivste Teil des Frankfurter Traditionsunternehmens. Als Filet-Stücke Holzmanns gelten hingegen der Straßenbau sowie das US-Geschäft. Für beide Sparten soll es ebenfalls Interessenten geben.

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