Verhandlungsrunde am Nachmittag
Verdi bestreikt erneut Postzustellung

Wenige Stunden vor der dritten und vermutlich entscheidenden Tarifrunde bei der Post AG hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Montag ihre Warnstreiks fortgesetzt.

Reuters BERLIN. Schwerpunkte der Arbeitsniederlegungen waren unter anderem Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. So hätten mit Beginn der Frühschicht rund 700 Zusteller in Zustellstützpunkten in Nordrhein-Westfalen nicht gearbeitet, teilte die Gewerkschaft mit. In mehreren Städten in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein falle die Briefzustellung aus. Mit ihren Streiks will die Gewerkschaft Druck auf die Post ausüben, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Die Post hat für die dritte Verhandlungsrunde, die am frühen Nachmittag in Münster beginnen sollte, ein Angebot angekündigt. Verdi fordert für die 240 000 Arbeiter und Angestellten der Post 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt.

Zu Warnstreiks hat Verdi für Montag auch bei der Deutschen Telekom aufgerufen, bei der ebenfalls in der dritten Runde verhandelt werden soll. Protestkationen waren unter anderem in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern geplant. Auch für die 120 000 Mitarbeiter der Telekom fordert Verdi 6,5 Prozent höhere Einkommen. Die Telekom hat bislang noch kein Angebot vorgelegt.

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