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Verity stellt die Analysten zufrieden

Verity, ein kalifornischer Softwarehersteller für Webportale, hat am Mittwoch nach Handelsschluss die Ergebnisse für das abgelaufene dritte Quartal präsentiert. Der Gewinn ist gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 18 Prozent auf 9,2 Millionen Dollar gestiegen.

Pro Aktie ergibt das einen Gewinn von 25 Cents. Die durchschnittlichen Analystenerwartung lagen bei 22 Cents. Trotz der abgekühlten Wirtschaft ist der Umsatz von 29,2 Millionen Dollar im Vorjahresquartal auf 38 Millionen Dollar gestiegen.
Für das laufende Jahr bleibt das Management von Verity zuversichtlich und behält die Umsatz- und Gewinnprognosen bei.
Die Krise in der New Economy hat das Unternehmen kaum getroffen. Anthony Bettencourt, der Präsident von Verity meinte: "Kaufentscheidungen von Kunden haben länger als üblich gedauert, aber wir haben keine alarmierenden Trends festgestellt."
Der CEO Gary Sbona zieht wegen der reichlich vorhandenen Barmittel verschiedene Optionen wie Aktienrückkauf, Fusion oder Akquisitionen in Betracht. Es sei jedoch in der gegenwärtigen Situation Vorsicht angebracht. Die tiefen Kurse vieler Unternehmen seien gerechtfertigt, und ein billiger Übernahmepreis sei noch nicht Grund genug, um zuzugreifen. Verity wolle die Augen jedoch offen halten.



Das Verity Papier hat den Handel mit zehn Prozent in der Gewinnzone eröffnet, gegen Mittag notierte der Kurs etwa drei Prozent über dem Vortagesschlusskurs.

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