Verkäufe vorgeschrieben
Telia-Sonera-Fusion unter Auflagen

Die beiden Telekom-Unternehmen Telia und Sonera können nach einer Entscheidung der Europäischen Kommission fusionieren.

vwd BRÜSSEL. Allerdings mussten sich beide Parteien dazu verpflichten, sich von einigen ihrer Tätigkeiten zu trennen, da die Kommission sonst Wettbewerbsverzerrungen in beiden Ländern befürchtete. Telia müsse deshalb ihr Mobilfunkgeschäft in Finnland verkaufen und sich von seinem Fernsehkabelnetzwerk in Schweden trennen, teilte die Kommission am Mittwoch mit.

Zudem sollen Festnetz und Mobilfunknetz nach dem Zusammenschluss rechtlich getrennt werden. Auch der Kundenservice in Finnland soll rechtlich von dem in Schweden getrennt betrieben werden.

Mit der Fusion schließen sich erstmals zwei ehemalige staatliche Monopolisten im Telekomsektor zusammen. Die Beteiligung des schwedischen Staates an Telia beträgt 70,6 Prozent. Der staatliche Anteil an Sonera beläuft sich auf 53 Prozent. Künftig werden die jetzigen Telia-Aktionäre laut Kommission 64 Prozent an der neuen Gesellschaft halten, die Sonera-Aktionäre 36 Prozent.

Telia ist nicht nur auf dem heimischen Markt führend, sondern auch ein bedeutender Dienstleister in der gesamten nordischen und baltischen Region. Auch die wichtigsten Aktivitäten Soneras liegen neben denen auf dem heimischen Markt im Baltikum.

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