Verkauf der Eon-Anteile
Braunkohleverstromer Veag sieht Bewag-Übernahme positiv

dpa BERLIN. Die vom Hamburger Energieversorger HEW angestrebte Übernahme der Mehrheit bei der Berliner Bewag wird von dem ostdeutschen Braunkohleverstromer Veag positiv bewertet. Sie bedeute ein positives Signal für einen schnellen und baldigen Eigentümerwechsel im eigenen Unternehmen, sagte ein Veag-Sprecher am Donnerstag. Das habe man immer gefordert, um möglichst bald klare Perspektiven für die ostdeutsche Braunkohle zu haben.

Finanzsenator Peter Kurth (CDU) will sich noch im Laufe des Tages zum überraschenden Verkauf der Anteile der Düsseldorfer Eon AG an HEW äußern. Der Senat hatte seinen Landesanteil 1997 für 2,9 Mrd. DM an ein deutsch-amerikanisches Konsortium aus Southern Energy, PreussenElektra (Veba) und Bayernwerk (Viag) veräußert. Berlin hatte dabei darauf bestanden, dass die Bewag als eigenständiges Unternehmen erhalten bleibt.

Durch die Fusion von Viag und Veba zu Eon müssen sich beide Alteigentümer auf Grund kartellrechtlicher Auflagen von ihren Anteilen wieder trennen. Wie Southern strebt auch HEW jetzt mit der Bewag eine Übernahme der in ihrer Existenz bedrohten Veag an, um eine "vierte Kraft" in der deutschen Energielandschaft zu schaffen. Im Gespräch sind für den ostdeutschen Energieversorger bis zu vier Mrd. DM.

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