Verkauf des Unternehmens ausgeschlossen
Honeywell-Restrukturierung kostet Milliarden

Honeywell International Inc. rechnet im laufenden Quartal mit zusätzlichen Aufwendungen von 1,03 Mrd $ durch Kostensenkungsmaßnahmen wie Stellenabbau und Schließung von Fertigungsstätten.

vwd NEW YORK. Dies schreibt das "Wall Street Journal" (WSJ) am Dienstag. Der CEO des Luftfahrtzulieferers, Lawrence Bossidy, habe vor Anlegern und Analysten gesagt, dass bis zum Jahresende 16 000 Stellen bzw. 13 Prozent der Belegschaft abgebaut würden. Dies seien 4 000 mehr als noch vor kurzem angedeutet. Zudem sollen laut "WSJ" 51 Produktionsstätten geschlossen werden.

Am stärksten betroffen sei der Bereich Automatisierung und Kontrollsysteme, in dem 36 Produktionsstätten wegfallen sollten. Wie die Zeitung weiter meldet, geht Bossidy inzwischen von einem Rückgang des Kerngeschäfts um 30 % aus. Er rechne im Gefolge der Terroranschläge vom 11. September in den USA im kommenden Jahr mit einem Umsatzrückgang um 1,1 Mrd $ in diesem Bereich, hieß es. Zusätzliche Aufträge der US-Streitkräfte würden sich auf höchstens 200 Mill. $ belaufen. Dies entspreche einem Plus von sechs Prozent. Einen Verkauf des Unternehmens habe der CEO jedoch trotz des negativen Ausblicks ausgeschlossen, so das "WSJ".

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