"Verkauf steht nicht auf der Agenda": ING steht weiter zur BHF-Bank

"Verkauf steht nicht auf der Agenda"
ING steht weiter zur BHF-Bank

Der niederländische Finanzkonzern ING will nach den Worten seines Vize-Chefs Michel Tilmant entgegen anhaltender Marktspekulationen an der deutschen Tochter ING BHF-Bank festhalten.

Reuters FRANKFURT. "Wir werden BHF nicht verkaufen, das steht nicht auf der Agenda", sagte Tilmant beim Club Internationaler Wirtschaftsjournalisten in Frankfurt am Freitagabend. Auch ein Verkauf von Teilbereichen, etwa der Fondsgesellschaft Frankfurt Trust, sei nicht geplant. Damit ING BHF 2004 wieder profitabel werde, sollen jedoch die Kosten in diesem Jahr um 80 Mill. ? sinken. 2002 hatte der Verwaltungsaufwand bei 439 Mill. ? gelegen. Der Abbau von Arbeitsplätzen sei dabei aber nicht geplant, sagte Tilmant.

Die ING BHF-Bank hatte 2002 zwar einen Vorsteuergewinn von 666 Mill. ? nach 402 Mill. ? im Vorjahr ausgewiesen. Dieser resultierte jedoch vor allem aus dem Verkauf von Wertpapieren aus der Liquiditätsreserve. So habe die Bank ihre Beteiligungen an der Allianz und der Münchener Rück auf Null reduziert. Wie hoch die Anteile zuvor waren, sagte Tilmant nicht. Über einen möglichen Verkauf der ING-Tochter, die mit der DiBa auch noch über ein zweites Standbein in Deutschland verfügt, war an den Finanzmärkten seit Monaten immer wieder spekuliert worden.

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