"Verkauf von 72 Mill. Aktien durch Sonera keine Überraschung"
LBBW sieht T-Aktie weiter unter Druck

Die Ankündigung des finnischen Telefonanbieter Sonera, bis zum Jahresende alle 72 Mill. T-Aktien zu verkaufen, hat die Landesbank Baden-Württemberg nicht überrascht. Analyst Andreas Heinold sagte am Dienstag, dass in der Branche bekannt sei, dass Sonera das Geld aus dem Rückfluss der Aktien brauche.

dpa-afx FRANKFURT. Bei der T-Aktie sei derzeit sehr viel Unruhe am Markt und daher könne man nicht sagen, wann eine Bodenbildung erfolgen wird. Die Aktie hält der Fachmann weiter auf "Marketperformer". Er rechnet damit, dass sie sich in etwa wie der Marktdurchschnitt entwickeln wird mit einer Schwankungsbreite von bis zu zehn Prozent. Der faire Wert liege bei 24 Euro.

Analyst Heinold rechnet damit, dass die T-Aktie noch längere Zeit unter Druck bleiben wird. Dafür sorgen seiner Ansicht nach die Rückflüsse aus dem Kauf des US-Mobilfunkanbieters Voicestream. Ab September dürften die Alt-Aktionäre von Voicestream ihre neuen T-Aktien verkaufen, und daher werde die Aktie in nächster Zeit auch nicht zur Ruhe kommen.

Der Experte sieht bei den hohen Umsätzen Schnäppchenjäger am Werk. Er hält es für ausgeschlossen, dass die Telekom selber oder der Bund derzeit Stützungskäufe tätigen.

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