Verkauf von Holzmann-Tochter offenbar nicht gefährdet
Kreise: Holzmann-Tochter wird verkauft

Der Verkauf des US-Geschäfts der insolventen Philipp ist nach Angaben aus verhandlungsnahen Kreisen durch das Ausscheiden des Mannheimer Baukonzerns Bilfinger Berger aus dem Bieterverfahren nicht ernsthaft gefährdet.

Reuters FRANKFURT. Der Vorstandsvorsitzende von Bilfinger Berger, Herbert Bodner, kündigte in einem Interview mit der "Börsen-Zeitung" (heutige Ausgabe) überraschend an, sein Unternehmen sei nicht mehr an der Übernahme der amerikanischen Holzmann-Tochter J.A. Jones interessiert.

Ein Konzern-Sprecher bestätigte heute auf Anfrage diese Aussage. Das Ergebnis der Jones-Prüfung habe nicht den Erwartungen entsprochen, begründete er den Rückzug. J.A. Jones gilt als eine der lukrativsten Sparten im Holzmann-Konzern und sollte eigentlich schon vor rund einem Monat verkauft sein. Zahlreiche europäische und amerikanische Bauunternehmen sowie einige Finanzinvestoren hatten Interesse angemeldet, wobei Bilfinger Berger als Favorit für den Erwerb gehandelt wurde. Der Essener Hochtief-Konzern hatte sich schon aus dem Bieterwettbewerb um Jones verabschiedet.

"Es gibt immer noch zahlreiche Bieter für J.A. Jones", sagte heute ein Holzmann-Kenner. Es könne davon ausgegangen werden, dass für die US-Aktivitäten zum Monatswechsel ein Käufer gefunden werde. Auch in anderen, unternehmensnahen Kreisen gab man sich verhältnismäßig sicher, dass Jones verkauft wird. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gegen den Baum gefahren wird. Aber Bilfinger war schon der heiße Favorit."

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