Verkauf von Immobilien steht offenbar auch nicht an
KarstadtQuelle: Keine Verkaufsgespräche für Reisetochter C&N

Reuters ESSEN. Deutschland größter Warenhaus- Konzern KarstadtQuelle führt nach eigenen Angaben derzeit keine Gespräche über einen Verkauf von Anteilen der C&N Touristik AG. "Die Karstadt Quelle AG führt keine Gespräche mit dem Ziel, Anteile an der C&N Touristik, an der sie 50 % hält, zu veräußern", teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Auch ein Börsengang der C&N sei "nicht Gegenstand aktueller Erörterungen". Auch ein Verkauf von Immobilien stehe nicht an.

Die "Financial Times" hatte unter Berufung auf Bankenkreise berichtet, der neue Konzern-Chef Wolfgang Urban und Finanzvorstand Norbert Nelles hätten in London mit Bankern über die Verringerung der Beteiligung an der gemeinsam mit der Lufthansa betriebenen C&N gesprochen. Diskutiert worden sei auch der teilweise Verkauf von Immobilien.

Das erste Halbjahr hatte KarstadtQuelle mit einem Verlust von 97 (49,6) Mill. DM abgeschlossen. Bei der Touristiktochter stieg die Teilnehmerzahl nicht wie geplant zweistellig, sondern nur um 6 %. Der im Zwischenbericht nicht erfaßte Umsatz sei um 5,2 % auf 3,1 Mrd. DM gestiegen, hieß es. Für das Gesamtjahr zeigte sich der Konzern zuversichtlich, mit einem Ergebnisanstieg um 15 % auf 507 (441) Mill. DM seine zuvor kräftig nach unten korrigierte Prognose zu erreichen.

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