Verkaufs-Einigung in Sicht
Grundig schöpft Hoffnung

Der Vorstandschef des fränkischen Elektronikkonzerns Grundig hofft nach eigenen Angaben auf einen Verkauf des Unternehmens noch in diesem Jahr.

Reuters NÜRNBERG. Die Zuversicht steige, dass man sich noch vor Jahresende mit dem potenziellen Investor einige, sagte Grundig-Chef Hans-Peter Kohlhammer der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). Dass es sich dabei um den taiwanesischen Monitor-Hersteller Sampo handelt, wollte ein Grundig-Sprecher nicht bestätigen. Weitere Angaben der Zeitung, Sampo habe sich bereits mit dem Grundig-Eigentümer Anton Kathrein geeinigt, ließ der Sprecher ebenfalls unkommentiert. Der Rosenheimer Elektronik-Unternehmer Kathrein, der die Mehrheit an Grundig hält, war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die in Zeitungsberichten als Kaufinteressent genannte Sampo hat bisher lediglich Verhandlungen über eine Kooperation mit Grundig bestätigt. Anfang September hatte Grundig mitgeteilt, ein strategischer Partner aus Asien habe in einer Absichtserklärung seinen Willen bekundet, sich an dem Fürther Konzern zu beteiligen. Die traditionsreiche Grundig schreibt seit Jahren rote Zahlen und ist auf der Suche nach einem Investor, um sich die weitere Unterstützung der Banken zu sichern.

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