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Verkaufspläne von Pixelpark-Chef beunruhigen Mitarbeiter

Die Pläne von Pixelpark-Gründer und Alleinvorstand Paulus Neef, seine Aktien am angeschlagenen Berliner Internetdienstleisters zu veräußern, haben in der Belegschaft Besorgnis ausgelöst.

HB/dpa BERLIN. "Das sorgt schon für Unruhe", hieß es am Donnerstag beim Betriebsrat. Auch die Mitarbeiter hätten erste jetzt von den Plänen erfahren und wüssten gerne mehr. Die Konsequenzen seien noch nicht abschätzbar. An der Börsen verloren Pixelpark-Aktien erneut an Wert und notieren am Neuen Markt weiter unter einem Euro.

Das Unternehmen hatte auf seiner Internet-Seite mitgeteilt, dass Neef seine Aktien verkaufen will. In einem ersten Schritt hat er das Stimmrecht an das Bankhaus Sal. Oppenheim jun. & Cie. KGaA übertragen. Zugleich räumte er dem Bankhaus eine Kauf-Option ein. Neef lehnt jede Stellungnahme zu seinen Plänen ab.

Auch bei der Bank Sal. Oppenheim, die Pixelpark vor drei Jahren innerhalb eines Konsortiums an die Börse geführt hatte, war bisher keine Stellungnahme zu erhalten. Seit langem halten sich Spekulationen, dass Mehrheitseigner Bertelsmann sein Pixelpark - Engagement aufgibt. Neef hielt zuletzt 17,7 % der Aktien, Bertelsmann 60,3 %. Der Rest befindet sich in Streubesitz.

Pixelpark kommt nicht wie erhofft aus der Verlustzone heraus und schloss 2001 mit einem Rekordverlust in Höhe von 86 Mill. Euro ab. Nach einem drastischen Arbeitsplatzabbau ist die Zahl der Mitarbeiter auf weniger als 600 gesunken. Dem Vernehmen nach denkt der Medienkonzern Bertelsmann über eine Trennung von Pixelpark nach. Pixelpark gehöre nicht zum Kerngeschäft.

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