Verkaufszahlen gehen weiter zurück
Keine rosigen Zeiten für Zeitungen in Sicht

Zeitungen und Zeitschriften haben sich im ersten Quartal des Jahres schlechter verkauft als noch ein Jahr zuvor. Auch in den kommenden Jahren werden die Verlage mit einem anhaltenden Auflagenrückgang der Tageszeitungen zu kämpfen haben.

pes DÜSSELDORF. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hypo-Vereinsbank und der Unternehmensberatung Mercer Management Consulting, die dem Handelsblatt vorliegt. Demnach werden die Marktzuwächse für Zeitungen bis 2006 nur noch bei rund 2,4 % liegen. Dies sei auch auf die Nutzung der Zeitungsangebote im Internet zurückzuführen. Bis zum Jahr 2000 war das Marktvolumen für Zeitungen und Zeitschriften dagegen pro Jahr um rund 3 % gewachsen.

Das spiegelt sich in der aktuellen Auflagenerhebung der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) wider. Die deutschen Tageszeitungen erreichten in den ersten drei Monaten eine verkaufte Auflage von 27,5 Mill. Stück. Das sind 0,3 Mill. weniger als im vierten Quartal 2001 und sogar 0,6 Mill. weniger als im Vorjahreszeitraum. Bei den Zeitschriften verloren die Verlage mit einer Auflage von 124,6 Mill. leicht gegenüber Winter 2001, gegenüber dem Vorjahresquartal ging die Auflage um 3,6 Mill. zurück.

Auch die Medienanalysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt sehen aktuell keine Verbesserung der Auflagen und Werbeumsätze in der Print-Branche. Selbst Umsatzbringer wie die Bild-Zeitung des Axel Springer-Verlags hatte laut HSBC im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt 6,5 % an Auflage eingebüßt.

Quelle: Handelsblatt

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