Verkaufszahlen werden 2002 um bis zu 15 Prozent einbrechen
Autobauer sehen kein Ende der Krise auf US-Markt

Die großen Autokonzerne sehen auch in diesem Jahr kein Ende der Krise auf dem US-Markt. General Motors, Ford und Chrysler sagten am Sonntag (Ortszeit) in Detroit einen nochmaligen Einbruch bei den Absatzzahlen voraus.

afp DETROIT. Das Minus wird ihren Angaben zufolge bei zwischen zehn und 15 Prozent liegen. "Wir denken, dass der US-Markt insgesamt auf 15 bis 15,5 Millionen verkaufte Fahrzeuge schrumpft", sagte GM-Chef Rick Wagoner im Vorfeld des Detroiter Autosalons. Sein Unternehmen hatte im vergangenen Jahr einen Rückgang bei den Verkäufen um 1,1 Prozent auf 4,8 Millionen Pkw, Großraumlimousinen und Geländewagen hinnehmen müssen. Den daraus resultierenden Marktanteil von 28,1 Prozent will der größte Autobauer der Welt auch in diesem Jahr halten.

Chrysler-Chef Dieter Zetsche erwartet einen Gesamtmarkt "von 15 bis 16 Millionen Autos" in diesem Jahr. Bei dieser Vorhersage gebe es aber noch viele Unbekannte, beispielsweise die Gesamtkonjunktur, sagte der Deutsche. Die Verkäufe der Daimler-Tochter waren im vergangenen Jahr in den USA um zehn Prozent auf 2,3 Millionen Autos zurückgegangen.

Noch ungenauer in den Vorhersagen war der US-Autobauer Ford, dessen Verkäufe im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 3,7 Millionen Fahrzeuge geschrumpft waren: Nord-Amerika-Chef Jim Padilla schätzte, dass in den USA insgesamt in diesem Jahr zwischen 14,9 bis 17 Millionen neue Autos verkauft werden. Vor allem im gerade begonnenen ersten Halbjahr werde dabei es eine Durststrecke geben.

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