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Verkehrsminister Klimmt nimmt Strafbefehl an

Klimmt soll sich im Zusammenhang mit der Zahlung von rund 600 000 DM von der Caritas-Trägergesellschaft Trier (CTT) an den 1. FC Saarbrücken strafbar gemacht haben.

rtr BERLIN. Bundesverkehrsminister Reinhard Klimmt (SPD) hat angekündigt, den gegen ihn erlassenen Strafbefehl wegen Beihilfe zur Untreue anzunehmen. "Ich werde den jetzt vom Amtsgericht Trier erlassenen Strafbefehl, nachdem er mir zugestellt ist, rechtskräftig werden lassen", teilte Klimmt am Montag in einer persönlichen Erklärung mit. Diese Entscheidung falle ihm nicht leicht, "weil ich weiter glaube, dass ich mir nichts habe zu Schulden kommen lassen". Die damaligen Vorgänge aus seiner Zeit als Präsident des 1. FC Saarbrücken "berühren nicht meine heute Funktion und Tätigkeit als Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen".

Das Amtsgericht Trier hatte zuvor mitgeteilt, es habe den von der Staatsanwaltschaft beantragten Strafbefehl auf 90 Tagessätze zu 300 Mark erlassen. Klimmt soll sich im Zusammenhang mit der Zahlung von rund 600 000 DM von der Caritas-Trägergesellschaft Trier (CTT) an den 1. FC Saarbrücken strafbar gemacht haben. FDP-Parteichef Wolfgang Gerhardt und der designierte CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer forderten Klimmts umgehenden Rückritt.

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