Verlage: Ausstieg beeinflusst Zukunft nicht
Eichborn sieht Moers nur noch von hinten

Der Eichborn-Verlag sieht seine Zukunft durch den Ausstieg von Kultautor Walter Moers nicht beeinträchtigt und will im kommenden Jahr schwarze Zahlen schreiben.

Reuters FRANKFURT. Auch wenn der durch den Comic "Kleines Arschloch" bekannt gewordene Moers nicht mehr im Verlag sei, habe das keinen Einfluss auf die Zukunft des Unternehmens, sagte Eichborn-Chef Matthias Kierzek am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. "Da wird uns nicht bange", fügte er hinzu. Der Autor, der auch zehn Prozent der Anteile an dem Verlag hält, will sein nächstes Buch im Münchner Piper-Verlag verlegen.

In den ersten neun Monaten 2002 hatte der am Geregelten Markt gelistete Eichborn-Verlag einen Fehlbetrag von 2,48 (Vorjahreszeitraum: minus 0,95) Mill. Euro verbucht. In Zukunft will sich der Konzern auf das Verlagsgeschäft konzentrieren und unter anderem das Geschäft mit "Harry-Potter"-Werbeartikeln beenden. Für 2003 stellte Kierzek ein "leicht positives" Ergebnis in Aussicht. Die liquiden Mittel bezifferte er auf 2,4 Mill. Euro. Außerdem habe Eichborn so gut wie keine Bankschulden.

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