Verlagerung von Produktionsteilen nach Deutschland
Steag Hamatech erwartet Minus von 60 Mio DM

vwd STERNENFELS. Die Steag HamaTech AG, Sternenfels, will zum Beginn des kommenden Jahres Produktionsteile im Bereich vorbespielter Medien aus den USA nach Deutschland verlagern und erwartet auch auf Grund dieser außerordentlichen Belastung zum 31.12.2000 ein Ergebnis vor Steuern auf voraussichtlich rund minus 60 Mio DEM. Wie das Unternehmen am Mittwoch ad hoc weiter mitteilte, führten in einem schwierigen Marktumfeld der Bereiche CD und DVD kundenseitige Terminverschiebungen und ein deutlicher Margendruck dazu, dass Umsatz und Ergebnis in diesem Segment für 2000 unter den bisherigen Erwartungen liegen werden.

Zur Begründung für die Produktionsstandortverlagerung erläutert Steag, als Folge der lang anhaltenden ungünstigen Wechselkursrelationen zum US-Dollar diene der Schritt zur Bündelung der Kräfte innerhalb der Unternehmensgruppe. Es werde eine deutliche Ergebnisverbesserung ab 2001 angestrebt. Die Verschlechterung des Wechselkursesverhältnisses des Euro zum Dollar habe sich signifikant nachteilig auf die Margen ausgewirkt und habe im Geschäftsjahr 2000 einen unerwartet hohen Verlust bei der amerikanischen Tochtergesellschaft STEAG HamaTech Inc zur Folge.

Eine starke Präsenz in den USA habe aber unabhängig von diesen Maßnahmen eine hohe Bedeutung für die Unternehmensgruppe. Insgesamt verbessere Steag mit diesen Maßnahmen die eigene Wettbewerbsposition in den Produktbereichen DVD und CD und damit die Ertragsperspektiven für die nächsten Geschäftsjahre.

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