Verlagsgruppe zeichnet erstmals herausragende Wirtschaftpublizistik aus
Holtzbrinck-Preis an Wirtschaftsjournalisten

tel DÜSSELDORF/FRANKFURT. Zum ersten Mal ist gestern in Frankfurt der Georg von Holtzbrinck Preis für Wirtschaftspublizistik verliehen worden. Verleger Dieter von Holtzbrink zeichnete drei Bewerber für ihre herausragende Wirtschaftsberichterstattung aus. Insgesamt haben 119 Journalisten an dem Wettbewerb teilgenommen.

Der mit jeweils 10 000 DM dotierte Preis ging in der Kategorie Print an Beate Flemming, Redakteurin beim Magazin "Stern". Die 1967 geborene Journalistin erhält den Preis insbesondere für ihre detailfreudigen Portraits von Unternehmerpersönlichkeiten wie beispielsweise Bahn-Chef Hartmut Mehdorn oder Backwaren-Unternehmer Heiner Kamps. Im Bereich elektronische Medien wurde Gundula Mehlhos, Jahrgang 1954, ausgezeichnet. Die Autorin der GM TV Fernsehproduktion wurde für ihren Film "Mode als Handwerk. Produktion auf Italienisch" ausgezeichnet - einer laut Jury gut komponierten und schwungvoll geschnittenen Reportage über die Arbeit europäischer Modedesigner und-produzenten.

Den Nachwuchspreis erhielt Sven Herold, Jahrgang 1972. Der freie Journalist, der für den Hessischen Rundfunk und das ZDF arbeitet, konnte mit seinen mitreißenen und anschaulichen Reportagen über die Gefahren des Online-Bankings bei der Jury punkten. Der Preis ist ein einmonatiges Praktikum in der Redaktion des Wall Street Journals Europe in Brüssel.

Der Georg von Holtzbrinck Preis für Wirtschaftpublizistik ist von der Stuttgarter Verlagsgruppe ( u.a. "Handelsblatt", "Wirtschaftswoche", "Die Zeit") ist Leben gerufen worden, um die journalistische Qualität im Bereich der Wirtschaftberichterstattung zu fördern. Die elfköpfige Jury unter dem Vorsitz von Dieter von Holtzbrinck war mit Journalismus-Experten besetzt. Bei der Bewertung der insgesamt 230 eingereichten Beiträge kam es der Jury vor allem darauf an, dass die komplexen Themen lebendig und allgemein verständlich vermittelt wurden. Gerade in der sich schnell verändernden Wirtschaft werde das Selektieren und Gewichten von Informationen immer wichtiger, heißt es.

In die engere Auswahl für den Print und den TV-Preis kamen übrigens vier weitere Journalisten: Peter Brors, "Handelsblatt", Andreas Nölting, "Manager Magazin", Matthias Holland-Letz, freier TV-Autor und Reinhard Weber, der als Autor für "Plusminus" und den "ARD-Ratgeber Geld" tätig ist.

Der Wirtschaftspublizistik-Preis soll im nächsten Jahr wieder vergeben werden. Ausschreibungsunterlagen gibt es beim Veranstaltungsforum der Holtzbrinck-Verlagsgruppe. E-Mail: wirtschaftspublizistik@vf.holtzbrinck.com.

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