Verlauf
DAX bleibt auf Talfahrt

Der DAX ist auch am Mittwoch auf Talfahrt geblieben. Der Index notierte um 17.30 Uhr bei 7 014,24 Punkten, einem Minus von 121,51 Zählern. Kurz nach der Eröffnung kletterte der Index bis auf sein Tageshoch von 7 169,53 Punkten, das Tief lag bei 7 000,58 Zählern.

adx FRANKFURT. Der Euro zeigte sich am Mittwoch etwas erholt. Die Europäische Zentralbank (EZB) stellte den Referenzkurs der europäischen Währung am Mittag bei 0,8654 US-Dollar fest. Dies waren 0,0040 US-Dollar mehr als am Vortag. Im Vergleich zur D-Mark verbilligte sich die US-Währung von 2,2705 auf 2,2600 DM.

Bei geringen Umsätzen hatten die Händler wenig Arbeit. «Die Stimmung war schlecht», beschrieb ein Marktbeobachter den Tag. Die Technologiewerte hätten am meisten gelitten. «Wir haben uns an die NASDAQ drangehängt», kommentierte der Experte. Zudem hätten die deutschen Titel sicher auch leicht unter der am Donnerstag anstehenden Umgewichtung der STOXX-Indizes gelitten. Die am Index orientierten Anleger würden ihre Gewichtung einiger deutscher Aktien derzeit entsprechend anpassen. Die am Donnerstag anstehende Sitzung des Zentralbankrates der EZB sei kein Thema gewesen: «Die Zinsen werden nicht erhöht», war sich der Händler sicher.

Unter Druck standen vor allem Infineon mit einem Rückgang um 3,13 auf 64,00 Euro (-4,66 Prozent). Epcos büßten 4,98 auf 103,48 Euro ein (-4,59 Prozent) und Lufthansa verloren 0,87 auf 22,71 Euro (-3,69 Prozent). Geringe Gewinne verbuchten Deutsche Telekom mit einem Plus von 0,34 auf 42,75 Euro (+0,80 Prozent). Bayer verteuerten sich um 0,23 auf 44,55 Euro (+0,52 Prozent) und Degussa-Hüls um 0,10 auf 32,15 Euro (+0,31 Prozent).

Der Neue Markt fiel Mittwoch deutlich unter die 6 000-Punkte-Marke. Der Index stand um 17.35 Uhr bei 5 937,95 Punkten. Dies waren 165,46 Zähler weniger als am Vortag. Das Tageshoch markierten 6 075,25 Punkte, das Tief 5 928,93 Zähler.



Abwärtstrend auch bei den Nebenwerten

Der Abwärtstrend am deutschen Aktienmarkt hat am Mittwoch auch die Nebenwerte erfasst. Während der SDAX bis 17.40 Uhr mit einem Minus von 1,12 Punkten auf 3 433,57 Zähler noch nahezu unverändert blieb, sank der MDAX um 12,41 Punkte auf 4 891,45 Zähler. Das Tageshoch erreichte der Index bei 4 907,51 Punkten, das Tief bei 4.875,19 Zählern.

Europas Börsen tendierten leichter. Der Euro-STOXX 50verschlechterte sich bis 17.45 Uhr um 67,50 Punkte auf 5 154,87 Zähler. Das Tageshoch lag kurz nach der Eröffnung bei 5.246,56 Punkten, das Tief bei 5.135,87 Zählern. Die Händler am Frankfurter Aktienmarkt sind für die Entwicklung des DAX in den nächsten Tagen skeptisch gestimmt. Es sei kein Trend erkennbar, sagte ein Händler. So könnte einerseits Beruhigung einkehren, da der Euro wieder fester tendiere. Andererseits drohten Inflationsgefahren durch den hohen Ölpreis. Die Anleger würden deshalb abwarten. «Der Zündstoff fehlt», klagte der Experte.

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