Verlauf
Nach lustloser Eröffnung dreht der Dax ins Plus

Die Telekom-Aktien gewinnen erneut 3,8 %, aber auch andere Technologiewerte legen zu. Siemens und Infineon drehen nach anfänglichen Verlusten ins Plus. Nach enttäuschenden Quartalszahlen verloren Hypo-Vereinsbank mehr als 1,5 %.

vwd FRANKFURT. Nach einer lustlosen Eröffnung präsentieren sich die Kurse am deutschen Aktienmarkt am Donnerstagvormittag fester. Gegen 11.06 Uhr steigt der Dax um 1,2 % bzw. 80 Zähler auf 6 828. Vorbörslich hatten Marktteilnehmer mit einem weiteren Abdriften der Kurse gerechnet. Der Markt handle mal wieder irrational, war von Händlerseite zu hören. So hatten Nortel an der Wall Street zum Beispiel massiv verloren, obwohl ihre Ergebniszahlen sehr gut ausgefallen waren. Leider werde die Kursschwäche einiger Nasdaq-Werte überinterpretiert.

So liege die Bewertung einer Aktien bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 300. Dass diese Aktien einmal korrigieren müssen, scheine klar zu sein, hieß es. Warum aber andere darunter leider, bleibe ein Geheimnis der Börse und versalze die Suppe.

Die Aktien der Siemens-Familie,zur Eröffnung noch im Minus, drehten im Laufe des Vormittags ins Plus. Infineon steigen 0,7 % auf 49,63 Euro nach 48,30 Euro am Morgen, Siemens legen 1,3 % auf 144,32 Euro zu, nur die Aktien der Epcos stehen noch im Minus. Sie notieren 0,2 % leichter bei 87,95 Euro.



Technologiewerte legen zu

Andere Technologiewerte legten bereits am Morgen vor und bestätigten ihren Anstieg im Laufe des Vormittags. Deutsche Telekom gewinnen 3,8 nach 1,7 % auf 42,90 Euro und SAP steigen um 2,4 nach Plus 0,1 % auf 232,50 Euro.

Die Automobilwerte tendieren uneinheitlich, Daimler-Chyrsler legen vor der Veröffentlichung der Zahlen um 0,8 % auf 53 Euro zu, VW verlieren 0,7 % auf 53,71 Euro, während BMW um 1,3 % auf 37,05 EUR abgeben. Nach Vorlage von Zahlen für das dritte Quartal, die von Marktteilnehmern als enttäuschend eingestuft wurden, fallen Hypo-Vereinsbank um 1,5 % auf 62,24 Euro.Die anderen Banken können leicht zulegen.

RWE trotzen einer Nachricht, der zufolge das Unternehmen Gefahr läuft, einen Großauftrag in Kroatien zu verlieren. Der Kurs legt nach Startschwierigkeiten um 1,6 % auf 45,70 EUR zu.

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