Verleger Ringier investiert wieder in Deutschland
Schweizer plant Polit-Monatsmagazin

Der Schweizer Verleger Michael Ringier steigt wieder in den deutschen Zeitschriftenmarkt ein. Die Verlagsgruppe finanziert ein politisch-kulturelles Monatsmagazin, das noch vor Weihnachten auf den Markt kommen soll.

HB/hps DÜSSELDORF. Das bestätigten gestern unternehmensnahe Kreise. Bereits seit Wochen arbeitet ein Redaktionsteam unter der Führung des früheren "Welt"-Chefredakteurs Wolfram Weimer an dem Elitemagazin, das sich an der einflussreichen US-Zeitschrift "The Atlantic Monthly" orientiert. Eine Nullnummer wird gerade produziert.

Ringier wollte letztes Jahr mit der Axel Springer AG fusionieren. Monatelange Gespräche verliefen am Ende ergebnislos. Ringier verabschiedete sich 2001 vom deutschen Markt. Das weltweit operierende Familienunternehmen ("Blick", "Schweizer Illustrierte", "Cash") aus Zürich setzte zuletzt 1,03 Mrd. Schweizer Franken um.

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