Verletzte soll es am Montagabend nicht gegeben haben
Neue Ausschreitungen in Belfast

Mutmaßliche Mitglieder der nordirischen Untergrundorganisation IRA haben am Montagabend in Belfast das Feuer auf Polizisten und Häuser von Protestanten eröffnet. Militante Protestanten reagierten mit dem Werfen von Granaten.

ap BELFAST. Die Polizei berichtete zunächst von Schüssen aus der Hallidays Road in einem katholischen Viertel im Norden der Stadt. Die Angreifer hätten dabei auch auf Polizisten geschossen, die zwischen dem katholischen und einem protestantischen Stadtteil Stellung bezogen hatten. Es sei niemand verletzt worden. Auch bei einem zweiten Angriff habe es keine Verletzten gegeben. In mehreren Hinterhöfen im katholischen Viertel seien danach Sprengsätze explodiert, hieß es.

In der Nacht zum Montag war es im Niemandsland zwischen beiden Vierteln bereits zu schweren Auseinandersetzungen gekommen. Mutmaßliche Mitglieder der protestantischen Untergrundorganisation UDF hatten das Feuer auf Katholiken eröffnet. Auch Brandsätze wurden geworfen. Die Katholiken warfen der Polizei Untätigkeit vor.

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