Verletzungsgefahr in Leverkusener Stadion sei wegen hartem Boden zu hoch

Auch Nationalspieler wollen nicht unters Bayer-Kreuz

Im Streit um das Quartier bei der Fußball-WM 2006 haben sich die Nationalspieler auf die Seite von Bundestrainer Jürgen Klinsmann geschlagen und sich gegen den Standort Leverkusen ausgesprochen.
"Eine dreiviertel Stunde zum Training zu fahren, ist bestimmt nicht sinnvoll, meint Nationaltorhüter Jens Lehmann. Foto: dpa

"Eine dreiviertel Stunde zum Training zu fahren, ist bestimmt nicht sinnvoll, meint Nationaltorhüter Jens Lehmann. Foto: dpa

HB HAMBURG. Nach Recherchen des Fachmagazins "Kicker" gab es bereits am Rande des Länderspiels gegen Brasilien vor knapp zwei Wochen ein teaminternes Gipfeltreffen in Berlin, bei dem die Führungsspieler Oliver Kahn, Jens Lehmann, Michael Ballack, Torsten Frings und Kevin Kuranyi gegen die von Ex-Teamchef Rudi Völler ausgearbeitete Lösung votierten.

"Vom Hotel eine Dreiviertelstunde zum Training zu fahren, wäre bestimmt nicht sinnvoll", sagte Lehmann über den bisherigen Plan, in Bergisch Gladbach zu wohnen und in der Leverkusener BayArena zu trainieren. Bedenken hat der Keeper des FC Arsenal zudem hinsichtlich der Qualität im Stadion von Bayer 04 Leverkusen: "Nach meinen Erfahrungen ist der Untergrund in der BayArena zu hart. Dort vier Wochen lang trainieren zu müssen, birgt ein erhebliches Verletzungsrisiko."

Ungeachtet dessen hält die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) weiter zu ihrer Zusage an Bayer Leverkusen. Dies versicherten DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder und Generalsekretär Horst R. Schmidt gegenüber Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser.

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