Verlust der Pensionskasse
Roche-Tochter Chugai erhöht Verlustprognose

Die zum Schweizer Pharmakonzern Roche gehörende japanische Chugai Pharmaceuticals hat ihre Verlustprognose für das im März endende laufende Geschäftsjahr um 54 Prozent erhöht.

Reuters TOKIO. Nach einer Mitteilung vom Montag solle der Reinverlust neu 20 Milliarden Yen (entspricht rund 250 Millionen Schweizer Franken) betragen. Der Verlust sei ausserordentlich und resultiere aus der Änderung in der Buchhaltung der Pensionskasse von Chugai, die im Zusammenhang mit der Fusion mit der japanischen Roche-Tochter vorgenommen worden sei.

Vor rund drei Wochen übernahm Roche die Kontrolle über Chugai. Der Verlust der Pensionskasse solle im ersten Halbjahr (per Ende September) gebucht werden. Dadurch steige auch die Verlustprognose auf 26,4 von 18 Milliarden Yen. Das Halbjahresergebnis wird am 11. November veröffentlicht.

"Das meiste der Verluste ist einmalig. Wir halten an unserem mittelfristigen Zielen fest", sagte ein Chugai-Sprecher. Anfangs Monat hatte Chugai-Präsident Osamu Nagayama gesagt, bis in 2005/06 wolle die Gruppe bei einem Umsatz von 315 Milliarden Yen einen Betriebsgewinn von 63 Milliarden Yen erreichen.

Zur Begründung der Senkung der kurzfristigen Prognose verwies der Firmensprecher aber auch auf die schwache Nachfrage nach rezeptfrei erhältlichen Produkten wie etwa der Energy-Drink "Gurmont" und den Anstieg der Ausgaben für Forschung und Entwicklung.

Die Titel von Chugai sanken um ein Prozent auf 1005 Yen und Roche GS vis am Montagmittag in einem um 0,8 Prozent tieferen Markt um gut zwei Prozent auf 105 Franken.

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