Verlust im operativen Geschäft
aap Implantate mit 30% Umsatzplus

dpa-afx BERLIN. Die am Frankfurter Neuen Markt notierte aap Implantate hat im ersten Halbjahr 2000 ihren Konzernumsatz um 30% auf 6,72 Mill. DM nach 5,15 Mill. DM im Vorjahr gesteigert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit habe allerdings einen Fehlbetrag von 974.000 DM ausgewiesen nach einem Gewinn von 651.000 DM im Vorjahr, teilte der Prothesenhersteller am Montag mit.

Diese Entwicklung führte das Unternehmen auf die bevorstehenden Einführung der neuen Produkte Traumaschulter und des Biorigiden Femursystems zurück, die zu einer zeitlich befristeten Kapazitätsbindung in der Entwicklung und Produktion geführt habe. Die dabei angefallenen Kosten hätten 500.000 DM betragen und seien als laufender Aufwand ergebnismindernd berücksichtigt worden.

Der Vorstand des Prothetikspezialisten rechnet damit, dass sich die erheblichen Vorleistungen sowie die im Rahmen des knapp 6 Mill. DM umfassenden Entwicklungsauftrags der HJS Gelenksysteme zu erwartenden Umsatz- und Ergebnisanteile, im dritten und vierten Quartal in einer deutlichen Ergebnisverbesserung niederschlagen werden. Den Verlust je Aktie nach DVFA/SG bezifferte aap für das ersten Halbjahr 2000 auf 0,14 DM nach einem Gewinn von 0,07 DM im Vorjahreszeitraum. Der Konzernverlust ging im Vergleichszeitraum auf 544.000 DM zurück nach zuvor 857.000 DM.

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