Verlust in Höhe von 51 Mill. Mark
Praktiker baut angeblich 1 000 Arbeitsplätze ab

Mit Einsparungen bei Sach- und Personalkosten in Millionenhöhe versucht die Metro-Tochter, aus den roten Zahlen zu kommen. Geht nicht - Gibt's nicht: Metro nimmt Praktiker beim Wort

ddp/vwd Hamburg. Die Baumarktkette Praktiker wird angeblich mindestens 1000 von insgesamt rund 16 800 Stellen in ihren 280 Filialen in Deutschland abbauen. Das bestätigte Arbeitnehmer- Aufsichtsrat Peter Balluff der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe). "Es können auch noch mehr werden", sagte der Vertreter der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di dem Blatt. Zur Gesamtzahl der Kündigungen wollte sich das Management bisher nicht äußern, stellt die Zeitung fest.

Mit Einsparungen bei Sach- und Personalkosten in Millionenhöhe versucht die Metro-Tochter, aus den roten Zahlen zu kommen. Im vergangenen Jahr machte Praktiker dem Blatt zufolge bei einem Umsatz von rund 5 Mrd. Mark eine Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 51 Mill. Mark. Die Kette gehört zu 99 Prozent zum Handelskonzern Metro.

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