Verlust noch nicht beziffert
Holzmann-Chef: In diesem Jahr noch keine schwarzen Zahlen

Reuters FRANKFURT. Philipp Holzmann wird in diesem Jahr im operativen Geschäft im Inland noch keine schwarzen Zahlen schreiben. Holzmann-Chef Konrad Hinrichs sagte in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", dass er den Verlust im Inland noch nicht beziffern könne, da die November- und Dezember-Zahlen noch nicht vorlägen. "Allerdings werden wir im Ausland einen operativen Gewinn machen. Dort wird dieses Jahr an die 60 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet. Zwei Drittel des Auftragsbestandes haben wir im Ausland akquiriert. Und wir können mit einem Volumen von 15 Milliarden Mark einen der höchsten Auftragsbestände in der Geschichte Holzmanns vorweisen", sagte er dem Blatt.

Fest stehe, dass die operative Restrukturierung sich als der richtige Weg erwiesen habe, fügte Hinrichs hinzu. Aber die Baukonjunktur sei in Deutschland unerwartet schlecht. Die Konkurrenz schreibe nach Veröffentlichungen im Inland ebenfalls operativ rote Zahlen.

Holzmann wolle sich auf das Kerngeschäft besinnen und sich vom Rest trennen. Dazu werde auch die Deutsche Asphalt zählen. "Und wir trennen uns von jahrelang defizitären Sparten", fügte Hinrichs hinzu. Das Auslandsgeschäft werde drei Viertel des Umsatzes bedeuten und werde dann das Kerngeschäft werden.

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