Verlust verringert
Brau und Brunnen peilt für 2003 Gewinn an

Der Dortmunder Getränkekonzern Brau und Brunnen hofft nach Aussage seines Vorstandsvorsitzenden Michael Hollmann im Jahr 2003 auf schwarze Zahlen.

WiWo/ap DORTMUND. Hollmann betonte am Dienstag bei der Vorlage der Bilanz in Dortmund, trotz eines erneut negativen Jahresergebnisses könne er eine verhalten positive Zwischenbilanz seiner Sanierungsbemühungen ziehen.

Brau und Brunnen, zu dem unter anderem die Marken Jever Pilsener, Berliner Pilsner, Sion Kölsch, Schlösser Alt gehören, musste im Jahr 2001 einen Verlust von 61,8 Mill. DM (fast 32 Mill. ?) hinnehmen, nach 105,8 Mill. DM im Jahr davor. Der Umsatz sank um 2,6 Prozent auf 1,35 Mrd. DM. Dabei hatte sich der Bierabsatz entgegen dem Markttrend positiv entwickelt, der Absatz an alkoholfreien Getränken freilich ging ebenfalls gegen den Markttrend zurück.

Auch für 2002 sei erneut ein Verlust zu erwarten, erklärte Hollmann, obwohl das erste Quartal erheblich besser gelaufen sei als die ersten drei Monate des vergangenen Jahres.

Die Sanierung des Unternehmens werde fortgesetzt, betonte Hollmann, der seit 15 Monaten im Amt ist. Die Konzentration auf wenige starke Marken zahle sich aus. Die Strukturen des Konzerns sollten weiter vereinfacht, unrentable Produktionsstätten geschlossen werden. So werde das Schlösser Alt künftig nicht mehr in Düsseldorf gebraut, sondern ab Ende September in Iserlohn. Die Mitarbeiterzahl sank im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7,3 % auf 2 993 Beschäftigte. Ein weiterer Personalabbau sei aber aus heutiger Sicht nicht notwendig.

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