Verlust vor Steuern bei 1,6 Mill. Euro
Odeon Film erwartet für 2001 schwarze Zahlen

Odeon Film, Produzent von Krimi-Serien wie "Ein Fall für Zwei", hat die Talsohle nach eigener Einschätzung durchschritten. Noch in diesem Jahr will das börsennotierte Unternehmen die Gewinnschwelle erreichen, bekräftigte TV-Vorstand Hans Joachim Mending am Donnerstag in München.

dpa MÜNCHEN. Vor Steuern werde das Ergebnis bei rund 700 000 Euro liegen. Als Umsatzziel peilt die Odeon Film AG in diesem Jahr rund 50 Mill. Euro (rund 98 Mill. DM) an. Dabei setze das Unternehmen sowohl auf eigenes Wachstum als auch auf Übernahmen.

In einem hart umkämpften Markt profitiere Odeon von der Jahrzehnte langen Tradition. Unter den Produzenten von Krimi-Serien gilt Odeon mit Serien wie "Ein Fall für zwei" und anderen als Marktführer in Deutschland. Künftig will Odeon zusätzlich auch Familien-Serien und "Romantik-Komödien" produzieren. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz des Film- und Fernsehproduzenten um 36 % auf 45,8 Mill. Euro. Der Verlust vor Steuern lag bei 1,6 Mill. Euro.

Eines der größten Projekte im vergangenen Jahr war nach Angaben eines Unternehmenssprechers die Produktion des Kinofilms "Buffalo Soldiers", der in diesem Herbst in die deutschen Kinos kommen soll. Die Zahl der Beschäftigten stieg im vergangenen Jahr leicht auf knapp 60 Mitarbeiter.

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