Verlust vor Steuern von 29 Mill. DM im 1. Halbjahr
Barmag sieht Verbesserungen im zweiten Halbjahr

Die zur Saurer-Gruppe gehörende deutsche Barmag erwartet nach einem schwachen ersten Halbjahr 2000 auf Grund höherer Umsätze im zweiten Semester ein ausgeglichenes Ergebnis.

Reuters ARBON. In den ersten sechs Monaten sei Barmag von der anhaltenden Schwäche im Chemiefasergeschäft betroffen gewesen, teilte die Muttergesellschaft Saurer am Mittwoch mit. Aus heutiger Sicht erwarte Barmag im ganzen Jahr einen Umsatz von 600 bis 700 (Vorjahr 662) Mill. DM.

Für das erste Halbjahr 2000 werde als Ergebnis vor Steuern ein Verlust von 29 Mill. DM ausgewiesen. Dieser sei maßgeblich auf das gesunkene Umsatzvolumen und damit verbundene Margenausfälle zurück zu führen. Durch die Bildung von aktiven latenten Steuern betrage das Ergebnis nach Steuern minus 18 Mill. DM. Der Auftragseingang habe sich im ersten Semester 2000 zwar gegenüber dem sehr tiefen Vorjahreswert um 54 % auf 316 Mill. DM erhöht. Er bewege sich aber weiterhin auf einem unbefriedigend niedrigen Niveau. Der Auftragsbestand sei im Vergleich zum Jahresbeginn um 33 % auf 354 Mill. DM gestiegen. Auf Grund des niedrigen Auftragsbestands zum Jahresbeginn und der verspäteten Realisierung wichtiger Auftragseingänge sei der Periodenumsatz aber im Vergleich zum bereits sehr tiefen Vorjahreswert um 33 % auf 22 8 Mill. DM gesunken. Die Konsolidierung der Barmag in die Saurer-Group erfolgte ab dem 1. Mai 2000.

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