Verlustbringer abgestoßen
Marbert verkauft Mehrheit an Jean Pascale

Der Kosmetik-Konzern Marbert Holding AG will sich von der Mehrheit seiner Anteile an der Verluste schreibenden Hamburger Mode-Tochter Jean Pascale trennen.

Reuters DÜSSELDORF. Marbert habe mit der tschechischen Kenvelo-Gruppe einen Vorvertrag über die Übernahme einer 51-prozentigen Beteiligung an Jean Pascale vereinbart, teilte der Düsseldorfer Konzern am Donenrstag mit. Die Jean Pascale-Vorstände, Marbert-Chef und Merheitsaktionär Piofrancesco Borghetti und Ralf Schmalriede, hätten ihre Ämter niedergelegt. Alleinvorstand sei nunmehr der Inhaber der Kenvelo-Gruppe.

Erst Ende 2000 hatte Marbert seine damals gehaltenen Anteile an Jean Pascale an die luxemburgische Wiland SA veräußert, bei der der Italiener Borghetti wie auch bei Marbert Mehrheitsaktionär ist. Nach damaligen Angaben ergab sich aus der Transaktion ein Buchgewinn von rund 21,5 Millionen Euro. Im August vergangenen Jahres erwarb Marbert wiederum knapp 68 Prozent an Wiland. Jean Pascale hat den Angaben zufolge 180 Verkaufsstellen in Deutschland.

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