Verluste auch zum Jahresende erwartet
KLM-Tochter Martinair rechenet im ersten Halbjahr mit Verlusten in Millionenhöhe

dpa-afx AMSTERDAM. Die Martinair, an der KLM Royal Dutch Airlines und Royal Nedlloyd Group je 50 % halten, rechnet für das erste Halbjahr 2000 trotz höherer Umsätze mit Verlusten in Höhe von mehreren 10 Mill. NLG. Das teilte die Fluggesellschaft am Montag in Amsterdam unter Berufung auf vorläufige Prognosen mit.

Auch im zweiten Halbjahr werde es Martinair nicht schaffen, die Verluste auszugleichen, sagte der Pressesprecher der Fluggesellschaft, Udo Buys. Die Verluste seien zu 80 % auf die erhöhten Benzinpreise zurückzuführen. Auch die harte Konkurrenz im transatlantischen Flugverkehr trage zum Ergebnisverlust bei.

Um das Minus auszugleichen will Martinair die Preise auf seinen Hauptfracht- und Passagierrouten um 10 bis 15 % erhöhen. Zudem will Martinair durch Erhöhung des Ladefaktors pro Woche 1,0 Mill. NLG einsparen.

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