Verluste ausgeweitet
Real setzt alles auf eine Karte

Der US-Softwareproduzent Real-Networks hat seinen Verlust im dritten Quartal bei nahezu stagnierendem Umsatz ausgeweitet.

HB/dpa HAMBURG. Nach Unternehmensangaben vom Dienstag stieg der Verlust von 19,4 Millionen Dollar im dritten Quartal 2001 auf 35,4 Millionen US-Dollar im dritten Quartal diesen Jahres. Der Umsatz stieg leicht von 45,2 Millionen Dollar auf 45,4 Millionen Dollar. Real-Networks (Seattle) ist nach eigenen Angaben Marktführer für Software für die Übertragung und Nutzung multimedialer Inhalte, wie Radio und Fernsehen, im Internet. Für das kommende Quartal erwartet Real-Networks keine entscheidende Besserung der Lage.

"Die allgemeine Wirtschaftslage fordert uns heraus", sagte Unternehmenssprecher Mark Hall in einem dpa- Gespräch. Aufschwung verspricht sich das Unternehmen vom neuen Real-One Player. "Mit der neuen Software können 50 verschiedene Formate gespielt werden", erläuterte Hall. Dazu gehörten auch die der Konkurrenten Quick-Time und Microsoft Media-Player.

Die Entwicklung des Real-Player One habe zwar lange gedauert, aber "wir sind die ersten, die das geschafft haben". Die Software kann in einer Basisversion kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden. "Mehr als 300 Millionen User sind bei uns registriert, aber die Zahl der Downloads ist noch höher." Die Plus-Version der Software mit erweiterten Funktionen für Audio- und Videoprofis muss bezahlt werden. Für diesen Bereich gibt es bereits 850 000 Abonnenten.

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