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Verluste bei Carrier 1 deutlich höher als geplant

Der Schweizer Telekom-Infrastrukturdienstleister Carrier 1 hat seine Verluste im ersten Quartal deutlich ausgeweitet, statt sie, wie angekündigt, zu reduzieren.

ddp.vwd ZÜRICH. An Stelle des geplanten Verlusts beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) von 8,5 Millionen US-Dollar wies die Bilanz von Carrier 1 einen Fehlbetrag von 14,4 Millionen US-Dollar (32 Millionen DM) nach 10 Millionen US-Dollar auf. Wie der im Nemax 50 notierte Anbieter von Glasfaser-Hochgeschwindigkeitsdatenleitungen für das Internet am Montag in Zürich mitteilte, stieg der Verlust vor außerordentlichen Aufwendungen von 44,2 Millionen auf 45,2 Millionen US-Dollar.

Das Unternehmen war in den vergangenen Monaten auf Grund von Verrechnungen bei der Jahresbilanz vermehrt in die Schlagzeilen geraten. Der Jahresfehlbetrag für 2000 musste mehrmals nach unten korrigiert werden. Der Umsatz erhöhte sich in den ersten drei Monaten allerdings von 51,3 Millionen auf 89,6 Millionen US-Dollar und lag damit leicht über den prognostizierten 87 Millionen US-Dollar.

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