Verluste belasten T-Aktie
Voicestream verdoppelt Fehlbetrag

Voicestream Wireless, die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, hat im zweiten Quartal dieses Jahres einen operativen Verlust von 575 Mill. $ eingefahren und damit mehr als doppelt so viel wie im Vorjahresquartal.

HB DÜSSELDORF. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahresquartal von 456 auf 817 Mill. $ gestiegen. Das gab Voicestream in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC bekannt.

Bereits im Vorfeld haben Spekulationen über die Unternehmensergebnisse der US-Tochter die T-Aktie enorm unter Druck gesetzt. Im Tagesverlauf fielen die Telekom-Titel um 3 % auf 19,30 Euro und lagen damit knapp oberhalb ihres am Montag erreichten 41-Monats-Tiefs von 18,71 Euro.

Die T-Aktie war in der vergangenen Woche um rund 20 % eingebrochen. Auslöser war der Verkauf eines 44-Millionen-Aktienpakets durch die Deutsche Bank. Seitdem fürchten Anleger, dass weitere T-Aktien den Markt überschwemmen. Anfang September laufen die Haltefristen der Telekom-Großaktionäre aus, die nach der Voicestream-Übernahme Telekom-Papiere bekommen haben. Experten gehen daher davon aus, dass dann mehr als 200 Millionen T-Aktien auf den Markt kommen werden. Die Telekom hat Voicestream Ende Mai übernommen.

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