Verluste im ersten Halbjahr
Digitalkameras sollen Nikon ins rechte Licht rücken

Der japanische Kamerahersteller und Chipausrüster Nikon hat in seinem abgelaufenen Geschäftshalbjahr unterm Strich rote Zahlen geschrieben. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen aber dank eines starken Digitalkamera-Geschäfts mit einem positiven Ergebnis.

Reuters TOKIO. Nikon habe im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr bis Ende September einen Verlust von 3,48 Mrd. Yen (rund 28,6 Mill. Euro) verzeichnet, teilte das Unternehmen am Montag mit. Für den Vorjahreszeitraum hatte Nikon noch einen Gewinn von 3,04 Mrd. Yen ausgewiesen. Der Umsatz fiel um 8,5 % auf 215,13 Mrd. Yen.

Nikon ist der weltweit größte Hersteller von Steppern. Stepper sind spezielle Maschinen, die bei der Chip-Herstellung zur Projektion von Schaltkreisen auf Halbleiterscheiben eingesetzt werden.

Für das Gesamtjahr bis Ende März geht Nikon nach eigenen Angaben davon aus, auf Netto-Basis die Gewinnschwelle zu erreichen. Bisher hatte das Unternehmen einen Nettoverlust von zwei Mrd. Yen erwartet. Vor allem bei Digitalkameras rechnet Nikon mit einem Wachstum. Das Unternehmen erhöhte die Absatzprognose auf 2,8 Mill. von bisher 2,7 Mill. Stück. Im Geschäftsjahr 2003/2004 sollen sogar vier Mill. Digitalkameras abgesetzt werden.

Für das Stepper-Geschäft senkte Nikon hingegen die Prognose auf 160 Einheiten von bisher 210. Im kommenden Geschäftsjahr werde der Absatz aber um 20 bis 30 % zulegen.

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