Verluste von bis zu mehreren hundert Millionen Dollar
UBS Warburg will "enormen" Fehler korrigieren

UBS Warburg will genügend Aktien der japanischen Werbeagentur Dentsu aufkaufen, um ihren "enormen Fehler" vom Freitag in Ordnung zu bringen. Damals hatte die Investmentbank irrtümlich Preis und Menge verwechselt und 610.000 Aktien zu 16 Yen statt 16 Aktien für 610.000 Yen angeboten.

dpa-afx TOKIO. "Wir werden bei Händlern, insbesondere Brokerhäusern und Banken, Dentsu-Aktien kaufen oder leihen, um die irrtümlichen Transaktionen der vergangenen Woche in Ordnung zu bringen", erklärte heute Toru Ichikawa, die Sprecherin von UBS Warburg in Japan. Zu möglichen Verlusten der UBS nahm sie nicht Stellung. Händler gingen von Verlusten von bis zu mehreren hundert Millionen Dollar aus.

Von den 610 000 am Freitag angebotenen Dentsu-Aktien sollen effektiv 65 000 Titel verkauft worden sein. Nach Angaben aus Börsenkreisen war es der UBS bereits unmittelbar nach dem unglücklichen Verkauf gelungen, einen Teil der Aktien zurückzukaufen.

Der Irrtum der UBS hat die Dentsu-Aktien bei ihrem Börsenstart von einem geschätzten Preis von 500 000 bis 600 000 Yen ins Bodenlose stürzen lassen. Die Aktien schlossen am Freitag zu einem Kurs von 470.000 Yen.

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