Verlustgrenze festlegen
Wie Anleger der Psycho-Falle entkommen

Emotionale Stabilität, Realitätssinn, Selbstkontrolle, Selbstdisziplin - ohne diese Eigenschaften wird der Aktienkauf zum Roulettespiel, meint der Wiener Psychologe und Unternehmensberater Karl Kriechbaum.

Wer hier bei sich selbst Schwächen entdecke, solle sein Geld vielleicht besser professionell verwalten lassen. Für alle, die sich trotz dieser Warnung an die Börse wagen, halten Experten folgende Tipps bereit:

Anlagetagebuch führen. Schreiben Sie auf, was Sie gekauft haben und warum. Die Notizen helfen, sich später an ursprüngliche Pläne und Anlageziele zu erinnern. Denn Anleger neigen dazu, einmal getroffene Entscheidungen nachträglich umzudeuten - je nach dem späteren Kursverlauf.

Handelsvolumen beschränken. Untersuchungen zufolge verringern sich die Gewinnaussichten, je häufiger ein Depot umgeschichtet wird. Wer ständig seine Anlageziele ändert und dem neuesten Trend hinterher läuft, schadet sich auf Dauer selbst.

Verluste begrenzen. Verkaufen Sie eine Aktie, wenn sie unter eine bestimmte, von Ihnen festgelegte Grenze rutscht. Egal, ob der Nachbar dem früheren "Geheimtipp" immer noch anhängt. Wer das nicht schafft, sollte wenigstens nicht "verbilligen" - also nicht bei fallenden Kursen nachkaufen.

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