Verlustreiche Beteiligung
Swissair will Bericht über Sabena/Alitalia nicht kommentieren

Der Luftfahrtkonzern Swissair Group lehnt einen Kommentar zu Berichten über eine mögliche Allianz zwischen seiner belgischen Tochter Sabena und der staatlichen italienischen Fluglinie Alitalia ab.

Reuters ZÜRICH. "Wie bei allen Berichten über Allianzen ist die Antwort die selbe. Wir kommentieren keine Einzelfälle, aber es ist bekannt, dass jeder mit jedem spricht", sagte Swissair-Sprecher Jean-Claude Donzel am Mittwoch auf Anfrage. Zuvor hatte es bereits Sabena abgelehnt, Spekulationen zu kommentieren.

Zuvor war aus hohen politischen Kreisen in Rom verlautet, die neu antretende konservative Regierung erwäge eine Partnerschaft zwischen Alitalia und Sabena. Dies wäre eine Abkehr von der seitens der bisherigen Mitte-Links-Regierung angestrebten Partnerschaft zwischen Alitalia und Air France.

Rückkehr in die Gewinnzone angepeilt

Swissair will früheren Angaben zufolge bis zum Sommer auf Basis eines neuen Geschäftsplans über das weitere finanzielle Engagement bei ihrer 49,9-Prozent-Tochter Sabena entscheiden.

Swissair wies 2000 vor allem wegen der verlustträchtigen Beteiligungen Sabena sowie den französischen Fluglinien AOM/Air Liberte und Air Littoral einen Rekordverlust von 2,9 Mrd. sfr aus. Unter anderem mit einem am (gestrigen) Dienstag angekündigten Einsparungsprogramm im Ausmass von 500 Mill. sfr will Swissair im laufenden Jahr wieder in die Gewinnzone zurückkehren.

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