Verlustserie an internationalen Börsen geht weiter
Dax holt etwas auf

Der Deutsche Aktienindex Dax hat im Mittagshandel am Dienstag einen Teil seiner frühen Verluste reduziert.

dpa FRANKFURT. Zuletzt notierte der Leitindex mit 5 999 Zählern, ein Minus von 0,79 %. Die mittelgroßen Werte im MDax gaben um 1,97 % auf 4 600 Zähler ab.

Stärkster Wert im Dax waren die Aktien von Infineon mit einem Plus von 3,40 % auf 38,00 Euro. Fester notierten auch Deutsche Telekom mit einem Gewinn von 2,37 % auf 25,93 Euro.

Schering -Aktien zogen, wenn auch bei dünnen Umsätzen, um 1,66 % auf 51,48 Euro an. "Bei den Gewinnen handelt es sich um die üblichen Tagesschwankungen", sagte Frank von Collanie, Analyst bei der Berenberg Bank. Das Papier dürfte seinen Boden gefunden haben. "Bei 50 Euro ist ein starker Widerstand", sagte der Analyst.

Allianz-Akktien waren mit einem Minus von 2,86 % auf 343,32 Euro schwächster Wert im Dax. Auf dem Parkett kursierten Gerüchte, der Versicherer wolle mit einem Gegenangebot für das US-Unternehmen American General der britischen Prudential Konkurrenz machen.



Verlustserie an internationalen Börsen

Wie ein Lauffeuer haben sich am Dienstag die Kursverluste an den internationalen Aktienmärkten fortgesetzt. Nachdem die Weltleitbörse in New York zum Wochenauftakt ihren fünftgrößten Tagesverlust in der Geschichte verbucht hatte, fiel die Börse in Tokio auf den niedrigsten Stand seit Januar 1985.

In Europa gerieten neben den Papieren aus dem Telekommunikations- und Technologiebereich die Werte der Schwerindustrie und der Autobranche unter Druck. Händler sprachen von einem Ausverkauf und einer allmählich aufkommenden Panik an den Märkten. Einige Börsianer empfahlen die niedrigen Kursniveaus jedoch als günstige Einstiegschancen - zumindest für langfristig orientierte Anleger.

Alle großen europäischen Aktienmärkte präsentierten sich schwächer und bewegten sich weiter auf ihren niedrigsten Niveau seit 16 Monaten. Die beiden Indizes für großen europäische Aktienwerte, der Stoxx-50 für die Werte aus der EU und der Schweiz, und der Euro-Stoxx-50 für die Werte aus der Euro-Zone gaben je rund 1,4 % nach.

Der Londoner FTSE-Index büßte 1,2 %, der CAC-40-Index in Paris 1,3 %, der Ibex in Madrid knapp 0,5 % und der Mailänder MIB30 ein Prozent ein.

Neben den Telekommunikations- und Technologiewerten waren auch andere Branchen wie die Schwerindustrie, Autoaktien oder Baukonzerne betroffen.

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