Vermittler im FDP-Machtkampf
Genscher wieder wohlauf

Der frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) ist wegen eines Darmverschlusses notoperiert worden.

Reuters BERLIN. Eine Sprecherin Genschers bestätige am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. Genscher habe am Dienstagabend über starke Schmerzen geklagt. "Es wurde ein Darmverschluss festgestellt." Daraufhin sei der 75-Jährige noch am selben Abend in der Universitätsklinik auf dem Bonner Venusberg operiert werden.

"Die Operation ist gut verlaufen. Er ist auf dem Weg der Besserung", sagte die Sprecherin weiter. "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut." Die Operation dauerte nach Informationen der "Bild"-Zeitung fünf Stunden. Genscher war von 1974 bis 1992 Außenminister unter den Bundeskanzlern Helmut Schmidt (SPD) und Helmut Kohl (CDU).

Der schleswig-holsteinische FDP-Landeschef Jürgen Koppelin hatte zuletzt vorgeschlagen, Genscher solle im Streit zwischen FDP-Chef Guido Westerwelle und dem nordrhein-westfälischen Landeschef der Liberalen, Jürgen Möllemann, vermitteln. Genschers Sprecherin wollte sich dazu nicht äußern.

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