Vermittlungsbemühungen zur Beilegung des Tarifkonflikts bisher gescheitert
U-Bahn-Streik sorgt in London erneut für Chaos

Zum zweiten Mal in acht Tagen hat ein U-Bahn-Streik am Mittwoch in London ein Verkehrschaos verursacht. Die Busse der britischen Hauptstadt waren völlig überlastet. An den Haltestellen bildeten sich im morgendlichen Berufsverkehr bei Regen lange Schlangen. Sogar Sightseeing-Busse für Touristen wurden zusätzlich für den Liniendienst eingesetzt.

HB/dpa LONDON. Der Autoverkehr kam noch langsamer voran als sonst. Nach Schätzungen der Behörden verstopften 50 000 zusätzliche Fahrzeuge die Straßen. Mit der 24-stündigen Arbeitsniederlegung, die am Dienstagabend begonnen hatte, wollten die Gewerkschaften höhere Löhne erzwingen.

Die U-Bahn ist das wichtigste Verkehrsmittel in London. Sie befördert täglich drei Mill. Menschen. Durch den Streik entstand der Londoner Wirtschaft nach Schätzungen ein Schaden von über 100 Mill. ?.

In einer U-Bahn-Station musste die Polizei dafür sorgen, dass einige Fahrer, die sich nicht an dem Streik beteiligten, an Streikposten vorbei zu ihrer Arbeit gelangen konnten. Vermittlungsbemühungen zur Beilegung des Tarifkonflikts sind bisher gescheitert. Am Donnerstag soll weiter verhandelt werden. Die U-Bahn- Direktion hat ihnen drei Prozent mehr angeboten, was ihnen aber nicht reicht.

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