Vermittlungsmission nicht erfolgreich
Solana erzielt keinen Durchbruch in Mazedonien-Krise

dpa SKOPJE. Der Beauftragte für die EU-Außen- und Sicherheitspolitik, Javier Solana, hat bei seiner Krisen-Diplomatie in Mazedonien keinen Durchbruch erzielt. Regierungskreise in Skopje bezeichneten die Vermittlungsmission am Dienstag als "nicht erfolgreich". Der Dialog zwischen den Parteien von Mazedoniern und der albanischen Volksgruppe über eine Lösung des blutigen Konflikts sei noch immer blockiert.

Solana hatte nach Berichten aus Skopje am Montag einen Plan zur Beendigung des albanischen Rebellenkampfes vorgelegt. Solana selbst wollte nach seinen Gesprächen mit Präsident Boris Trajkovski und Ministerpräsident Ljubco Georgievski aber keine näheren Angaben machen. Nach Angaben eines Fernsehsenders in der Hauptstadt Skopje sieht der Solana-Plan die Entwaffnung der alanischen Rebellen vor, die seit März im Nordteil des Landes kämpfen.

Der Vorsitzenden der größten Albaner-Partei DPA, Arben Xhaferi, verteidigte sein Abkommen mit den Rebellen, das einer neuen Eskalation der Kämpfe vorausgegangen waren. Nach dem Gespräch mit Solana sagte Xhaferi: "Ich habe meine Position vertreten, dass Weisheit manchmal über Prinzipien steht, und dass wir in Mazedonien jetzt und für immer Frieden schaffen wollten." Die mazedonischen Parteien verlangen, dass die mazedonisch-albanischen Politiker ihre Unterschriften unter das Abkommen zurückziehen."

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