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Vermögensverwaltung per Fonds

Vermögensverwaltung per Fonds gehört mittlerweile zum Standardangebot der Banken. Bisher setzen sie dazu überwiegend hauseigene Fonds ein, allerdings dürften mehr und mehr auch fremde Produkte einbezogen werden. Daneben gibt es unabhängige Vermögensverwalter, die sich ganz auf Fonds spezialisiert haben. Gegenüber der klassischen Vermögensanlage mit einzelnen Aktien bietet die Variante mit Fonds eine breitere Risikostreuung. Sie ist auch mit geringeren Geldbeträgen möglich. Außerdem kann es bei der Direktanlage steuerliche Probleme geben, wenn Aktien innerhalb der einjährigen Spekulationsfrist verkauft werden. Die Fonds dagegen sind von dieser Steuerpflicht befreit.

Anleger können statt einer Vermögensverwaltung mit Fonds aber gleich einen oder mehrere sehr breit streuende Fonds kaufen, etwa internationale Aktienfonds, oder gemischte Fonds, die einen Teil des Geldes auf dem Rentenmarkt anlegen, oder AS-Fonds, die zusätzlich meist noch etwas in Immobilien investieren. Sehr beliebt sind die neuen Dachfonds. Sie kaufen selbst wiederum andere Fonds und stellen damit eine Art Vermögensverwaltung im Miniformat dar.

Der Vorteil beim Kauf einzelner Fonds: Der Anleger kann sich das Produkt mit der bisher besten Wertentwicklung heraussuchen. Vermögensverwalter geben zwar Renditen von Musterdepots an, aber die sind schwerer nachzuprüfen. Dafür kann der Vermögensverwalter die Anlage auf die Bedürfnisse des Kunden abstimmen. Und ihn davor bewahren, Fonds zu kaufen, die mit bestimmten Börsenbereichen (z.B. Internetaktien) hochgeschossen sind und große Risiken bergen. fw

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