Veröffentlichung des Jahresabschlusses am 28. Mai
Saltus korrigiert Prognose nach unten

ddp/vwd SOLINGEN. Die am Neuen Markt notierte Saltus Technology AG, Solingen, hat ihre Gewinn- und Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2001/2002 nach unten revidiert. Der neue Saltus-Vorstand teile nicht die optimistischen Aussagen des ehemaligen und inzwischen inhaftierten Vorstandsvorsitzenden Peter Wirtz, heißt es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend. Weder der geplante Jahresüberschuss von knapp 4 Mill. DM (2,03 Mill. Euro) noch der geplante Umsatz von 85 Mill. DM seien realisierbar.

Stattdessen sei bei gegenwärtiger Kalkulation ein in etwa ausgeglichener Jahresüberschuss und ein Umsatz von rund 78 Mill. DM zu erwarten. Trotz der angespannten Situation sei der Vorstandssprecher Wolfgang Koll überzeugt, dass die Saltus AG mittelfristig in die Gewinnzone zurückkehren wird, hieß es. Ziel sei es, in absehbarer Zeit eine angemessene Dividendenrendite auszahlen zu können.

Den Jahresabschluss für 2000/2001 will das Unternehmen am 28. Mai veröffentlichen. Einem Antrag auf Fristverlängerung hatte die Deutsche Börse stattgegeben. Die Deutsche Börse hatte einem Antrag auf Fristverlängerung stattgegeben, der wegen Verzögerungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses notwendig geworden war. Grund der Verzögerung war ein vom neuen Vorstand in Auftrag gegebenes Sondergutachten über die früheren finanziellen Transaktionen von Organmitgliedern zum Schaden der Gesellschaft.

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