Veröffentlichung des US-Einkaufsmanagerindexes für Oktober um 16.00 Uhr MEZ
Euro in New York stabil

Anhaltende Spekulationen über mögliche Notenbank-Interventionen und die Erwartung schwacher US-Konjunkturdaten haben zu einem neuen Zwei-Wochen hoch geführt.

Reuters NEW YORK. Der Euro hat seine Kursgewinne am Mittwoch im frühen New Yorker Geschäft wegen der anhaltenden Spekulationen über mögliche Notenbank-Interventionen und die Erwartung schwacher US-Konjunkturdaten zunächst ausbauen können. Die Gemeinschaftswährung markierte ein neues Zwei-Wochen-Hoch zum $ von 0,8571 $ und gewann damit seit ihrem New Yorker Schlusskurs am Dienstag von 0,8484/86 Cent fast einen Cent. Bis 15.40 Uhr MEZ ermäßigte sich der Euro jedoch wieder auf 0,8543/47 $. Der Markt warte nun auf die Veröffentlichung des US-Einkaufsmanagerindexes für Oktober um 16.00 Uhr MEZ. Analysten erhoffen sich Aufschluss darüber, ob sich die Konjunktur in den USA abkühlt und sich die Wachstumsdifferenz zur Euro-Zone damit verringert.

Für eine Abschwächung des boomenden US-Wirtschaftswachstum hatten in den vergangenen Tagen mehrere Konjunkturdaten gesprochen. So hat das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal nach ersten Schätzungen nur noch um eine Jahresrate von 2,7 % nach 5,6 % im Vorquartal zugelegt. Das US-Verbrauchervertrauen ging zudem im Oktober auf 135,2 von 142,5 im September zurück und erreichte damit den tiefsten Stand seit einem Jahr. Auch der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago wies bereits einen deutlichen Rückgang im Oktober auf 48,7 Punkte von 51,4 Punkten auf. Ein Wert unter 50 verweist bei dem Index auf einen Rückgang der Wirtschaftsaktivitäten im Verarbeitenden Gewerbe. Analysten erwarten bei dem Gesamt-Einkaufsmanagerindex der Vereinigung der Nationalen Einkaufsmanager (NAPM) für Oktober ebenfalls einen etwas niedrigeren Wert von 49,8 nach 49,9 im September. Das verarbeitende Gewerbe erwirtschaftet rund ein Fünftel des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts.

Der Euro konnte sich auch auf die höchsten Stände seit zwei Wochen zu Yen und Pfund Sterling steigern mit 92,91 Yen und 59,19 Pence.

Die Europäische Zentralbank (EZB) legte den Referenzkurs des Euro am Mittwoch mit 0,8554 $ nach 0,8417 $ am Dienstag fest. Ein $ kostete damit knapp 2,29 DM.

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